Viggoland-Studie

Viggoland – ein Land stellt sich vor

Eine hochwissenschaftliche Studie der „Viggo-Mortensen-Universität" in Viggostadt von Athelas Dopfus und Nefer Katzowski. Unter Mitwirkung ihrer Magnifizenz, Rektorin Dunja G. Sonntag (Einleitung), und der Viggologinnen Sharon Chezromy (Pferde), Louki Lawless (Wirtschaft), Angasara Jackomo (Ergänzungen) und Kessy Klein (Hunde).
Verfasst im Februar/März, überarbeitet und ergänzt im Oktober 2005.
[Anm. der Red.: Die Forscherinnen der VMU haben es wieder mal geschafft!]

Einleitung

Alltagsstress ist etwas, das wir alle kennen. Krach mit dem Chef oder der Familie, wer kennt das nicht? Für viele Menschen ist das Viggoland seit langem zu einem Synonym für Ruhe und Frieden geworden. Sehr beliebt ist es als Kurort oder Wochenendziel. Leute aus allen Altersklassen finden sich hier zusammen, um zu relaxen oder einfach nur um miteinander zu sprechen und Freunde zu treffen.
Das Freizeitangebot ist umfangreich. Es gibt monatliche und wöchentliche Events, die bei den meisten Besuchern auf große Beliebtheit stoßen. Auch die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten um abzuschalten und seine Sorgen zu vergessen.
Fragt man uns, die Einwohner von Viggoland, was sie von Besuchern halten, bekommt man als Antwort ein freundliches Lächeln. „Wir lieben sie." Es gibt keinen Ort auf der Internetwelt, in dem Besucher so harmonisch mit dem Land und den Ur-Einwohnern umgehen, wie hier.

Staatswesen, Münzprägung und Landeshymne

Über die Staatsform besteht kein Zweifel: Es handelt sich um eine Monarchie mit abwesendem König. Da dieser in der Studie noch öfter vorkommen wird, soll hier sein voller Name genannt werden: Viggo Peter Mortensen oder König Viggo I. (und einzige) von Viggoland. Ausdrücke wie ER, SEIN, IHM oder IHN beziehen sich durchwegs auf den König.
Während der Abwesenheit des Königs wird unser Land von einer Hüterin oder obersten Harmonistin betreut. Nach dem Namen dieser freundlichen Dame kann die Staatsform auch als wohlwollende Dunjatur oder Grilliekratie bezeichnet werden.
Viggoland unterhält diplomatische Beziehungen zu fast allen Ländern. Besonders gepflegt werden die diplomatischen Beziehungen durch regelmäßige Besuche von Lesungen und Conventions.

Die Rückkehr des Königs wird selbstverständlich sehnlichst erhofft und jederzeit erwartet.
Damit auch jede Bewohnerin von Viggoland auf die Rückkehr des Königs vorbereitet ist, hat diese zu jeder Tages- und Nachtzeit den Königskoffer griffbereit zu haben.
Dieser Koffer, dessen Bedeutung die eines simplen ErsteHilfe-Koffers weit übersteigt, hat auf jeden Fall Folgendes zu enthalten:

1 frischer Donut
1 Tafel Zartbitterschokolade oder selbst gemachte Toffees
1 Kännchen heißes Wasser, 1 Portion Mate und 1 Trinkhalm
1 mittelgroße UNO-Fahne
1 Päckchen Fußbadesalz oder Fußcreme
1 Block Schreibpapier
mehrere Filzstifte und Kugelschreiber
1 hautfreundliches Tinte-Entfernungsmittel
1 normaler Erste-Hilfe-Kasten
Weitere Ausrüstungsstücke können dem Koffer nach Lust und Laune beigefügt werden.

Da das Viggoland autonom ist, verfügt es selbstverständlich über seine eigene Währung.
Die virtuelle Münzprägung findet unter strenger Geheimhaltung in einem kleinen Vorort von Viggostadt statt. Bisher gibt es nur Münzen in den Größen 1 Nixling und 1 Immerling.
100 Nixlinge entsprechen einem Immerling. Weitere Prägungen von 5Nixling-, 10Nixling- und 50Nixling-Stücken befinden sich schon seit längerer Zeit in Planung.
Die virtuelle Kaufkraft des Immerlings entspricht je nach Wechselkurs einem oder mehreren im Alltagsleben üblichen Euros. Nixlinge kann man sich durch kleine kreative Leistungen verdienen.

Die Einwohner des Landes bezeichnen sich selber auch als Viggos Döpfe.
Das Nationaltier des Landes ist das dem König heilige Chamäleon.
Das Lieblingstier des Königs ist das Pferd. Auch Hund, Katze und Wellensittich werden als Haustiere sehr geliebt.
Die Nationalblume ist die Viggonie.
Der viggoländische Nationalfeiertag ist der 20. Oktober, der Geburtstag des Königs. An diesem Tag werden im ganzen Land Feiern abgehalten, zu denen alle Döpfe etwas beisteuern.
Die Viggoland-Fahne zeigt das gekrönte Nationaltier als Symbol für den König innerhalb des Friedenszeichens auf einer viergeteilten Weltkarte in den Kardinalfarben.

Die Viggoland-Hymne
(Musik: Johann Baptist Holzer, Text: Nefer Katzowski)
1. Land der viggomanen Döpfe,
Heimat schwärmerischer Köpfe,
Land des Kuschelns, Hand in Hand!
Heimat bist du aller Frauen,
die am Liebsten Viggo schauen.
|: Vielgerühmtes Viggoland. :|

2. Mit guter Laune und Gekicher
liegst im Weltennetz du sicher,
Chatten eint der Herzen Band.
Hast seit frühen Schmachtetagen
für immer nur SEIN Bild getragen,
|: vielgesuchtes Viggoland. :|

3. Mit König Viggo lasst uns schreiten,
in neue schöne Filmezeiten,
Ausstellung und Buchversand.
So wollen wir in Döpfechören,
unserm König Treue schwören,
|: vielgeliebtes Viggoland. :|

Geografie und Klima

Unser Viggoland ist ein gemütliches kleines Ländchen. Es ist überall zu finden, wo es Döpfe gibt, also praktisch im ganzen Internet. Es ist gerade einmal so groß, dass alle darin ausreichend Platz finden (die Größe ist somit veränderlich), und genauso vielfältig wie die Bevölkerung ist auch die Landschaft. [Anm. der Red.: Derzeit wird Viggoland wieder kleiner und überschaubarer, was nicht unbedingt eine schlechte Sache ist.]

Das Viggoland ist das vielschichtigste Land, das man sich vorstellen kann. Diese Vielschichtigkeit ist darum nötig, damit alle Döpfe und sonstigen Viggomaninnen friedlich miteinander leben können, egal welche Vorlieben sie sonst haben.

Der Süden des Landes ist durch weitläufiges Gebirgsland geprägt, und seine Berge sind einfach atemberaubend. Besonders imposant ist der Mount Schmacht, ein äußerst wichtiges Pilgerzentrum. Dort liegen auch die Viggomanischen Südhöhlen. Hier findet man noch heute in den Stein geritzte Zeichnungen der Urdöpfe. Doch nur wenigen „Menschen von außerhalb" gewähren die Bewohner des Viggolandes Zutritt zu diesen einzigartigen Kunstwerken.
Genau das Gegenteil zum gebirgigen Süden bildet der Norden Viggolands. Kaum einen Hügel sieht man hier, es sei denn, man geht sehr weit in den Westen, wo die Erhebungen sogar bis zu 355m hinaufreichen. Auf den Hügeln kann man wunderbar sitzen, träumen, denken, malen, dichten und photographieren.
Bewundernswert sind hier vor allem die glasklaren Seen, die man über den gesamten Norden verteilt findet. Einer alten Legende zufolge besitzen diese Gewässer heilende Kräfte gegen ernste Krankheiten, wie beispielsweise die Deppitis oder auch die Pittose. Nachgewiesen konnten diese Wunderkräfte allerdings noch nicht, da es in den letzten Jahren keine Anzeichen solcher wirklich ernster Erkrankungen gab.
Von besonderem landschaftlichem Reiz sind auch die Küsten Viggolands. Während die rauere Westküste eher Spaziergänger, Reiter, Surfer und Segler anlockt, eignet sich die viggoländische Ostküste hervorragend zum Baden.
Über das ganze Land verteilt gibt es haufenweise leise rieselnde Bäche, munter dahinplätschernde Flüsse bis hin zu dem breiten Strom Vigguin. Für Angler ist Viggoland der ideale Ort um auszuspannen und ihrem nahrhaften Hobby nachzugehen. Die viggoländische Lachsforelle eignet sich für alle bekannten Zubereitungsarten, sogar für Curry-Gerichte.
Es darf hier erwähnt werden, dass unser König sich zeitweise als Freizeit-Angler betätigt. Die von IHM gefangenen Fische können sich sehen lassen!

Das Klima ist in Viggoland genau wie in allen anderen Teilen der Erde auch, nur besser.
Wenn es in Viggoland tatsächlich einmal schneien sollte, kann man dort ganz prima rodeln. Ansonsten gibt es in Viggoland vorwiegend schönes Wetter, da die Wettereinflüsse von den positiven Gedanken der Mitbürger geprägt sind.
Sonnenschein wird nur allzu gern gesehen, doch gibt es auch viele Lebewesen hier, die frischen Wind oder sanft rieselnde, erfrischende Regenschauer über alles lieben. Einzig und allein nicht so gern gesehen sind trübe Regentage, die in trübe und graue Regenwochen ausarten. Das kann schon einmal die Stimmung drücken, doch letztendlich siegt eigentlich immer der Humor und die positive Lebenssicht der Einwohner.
Selbst die Luft ist in Viggoland etwas Besonderes, was man sonst heutzutage nirgendwo auf der Welt mehr findet. Es gibt große Wälder, an denen natürlich nichts unheimlich ist und die zu Spaziergängen einladen. Durch diese Wälder herrschen aromatisch-würzige Luftströmungen vor, die alle Bewohner in einen friedlichen Gemütszustand versetzen.
Wenn das Schwärmen einmal zu doll ist, kann es passieren, dass ein zarter Sommerregen in Form von neuem Schwärmmaterial (Bildchen, Fotos, Filme) die Gemüter wieder abkühlt, da jeder Dopf wieder in eine Art Trance verfällt, in der sie nur Augen für IHN hat.
Wie schon erwähnt, ist die Luft in Viggoland sehr rein und frisch. Das lässt auch auf eine gesunde Fortbewegungsweise schließen. Döpfe bewegen sich gerne auf dem Fahrrad, zu Fuß oder zu Pferd. Für längere Fahrten werden Solar- und Wasserstoff-Fahrzeuge verwendet.

An landschaftlichen Attraktionen sind besonders zu erwähnen:

1) Der Mount Schmacht
Der Mount Schmacht mit seinen §@&$m ist der höchste Berg Viggolands. Als höchste Erhebung des im Süden aufragenden Traumgebirges ist er nicht zu übersehen. Wer ihn ersteigen will, muss zumindest streckenweise ein guter Kletterer sein. Oder er bedient sich des eingebauten Solarlifts, der bis auf eine Terrasse wenige Meter unterhalb des breiten Gipfelplateaus führt. Von der Liftterrasse ist dann der Gipfel in etwa 2 Minuten Fußmarsch leicht zu erreichen.

Teilweise ist der Mount Schmacht von eisigen Gletschern überzogen, und doch pilgern jedes Jahr viele Döpfe seinem Gipfel entgegen. Der berühmte Mount Schmacht ist nämlich nicht durch natürliche Ereignisse erschaffen worden. Im Gegenteil, hier haben die Urdöpfe ihr Meisterwerk geschaffen. Besagte Döpfe glaubten nämlich damals noch, ER lebe im Himmel. Und wie sollte man IHN denn bitteschön erreichen, wenn nicht mit einem hohen Turm oder eben einfach durch einen riesigen Berg? Nach dem Turm von Babylon, der ja bekannterweise wieder zusammengestürzt war, machten sich die Urdöpfe daran, einen stabileren Berg zu erbauen. Wie sie das geschafft haben, ist noch heute ein Rätsel, das die Forscher der VMU zu lösen versuchen. Mittlerweile ist man zu dem Schluss gekommen, dass die Urdöpfe eindeutig sehr lang gelebt haben müssen, denn sonst hätten sie dieses Werk niemals vollenden können. Vielleicht hat sie ja SEIN guter Wille geleitet.

2) Die Viggomanischen Südhöhlen
An den Südhängen des Mount Schmacht gelegen, findet man noch heute die Viggomanischen Südhöhlen. Sie scheinen die Behausung der Urdöpfe gewesen zu sein, die damals den Mount Schmacht erbauten.

Berühmt sind diese Grotten vor allem wegen ihrer unterirdischen Seen, an deren Ufern man tatsächlich noch Überreste uralter Kähne gefunden hat, und außerdem wegen der berüchtigten Wandzeichnungen, die sich kilometerlang in den Berg hinein an den Wänden und Decken der Höhlen entlang ziehen. Die erstaunliche Haltbarkeit der Farben wird noch immer in der VMU untersucht, doch hofft man hier, bald entscheidende Schlüsse ziehen zu können.
Ein paar jugendfreie Beispiele dieser Höhlenmalerei sollen hier abgebildet werden.

Wahrscheinlich wurden diese Höhlen jedoch nicht nur als Wohnstätten genutzt, sondern auch gleichzeitig als Ritual- und Opferplätze. Zumindest für die hinteren Bereiche trifft dies zu, wie ein extra engagiertes Forscherteam berichten kann.

Zu erforschen sind vor allem noch die Dopfskizzen im hinteren Teil der Anlagen, denn es ist zu bemerken, dass die dargestellten Urdöpfe eindeutig nur jeweils zwei Finger hatten. Ein Phänomen, das es noch zu erforschen gilt, da hier die Meinungen weit auseinander gehen. So argumentiert etwa Athelas Dopfus, dass zwei Finger völlig ausreichen, um ein V zu zeigen. Nefer Katzowski hingegen glaubt, dass der Daumen aus religiösen Gründen weggelassen wurde. Als „profaner" Finger war er zwar für alltägliche Arbeiten notwendig, aber nicht für kultische Zwecke. Also musste der Daumen auf den sakralen Darstellungen entfallen.

Ein umfassender Katalog der Felsbilder aus den Viggomanischen Südhöhlen befindet sich in der im Druck befindlichen Publikation von Athelas Dopfus und Nefer Katzowski: „Die urdöpfischen Höhlenzeichnungen aus den Viggomanischen Südhöhlen des Mount Schmacht in Viggoland mit besonderer Berücksichtigung der nicht-jugendfreien Darstellungen von IHM", Viggostadt 2006, 47 Seiten und 45 301 Abbildungen. Voraussichtlicher Verlagspreis etwa 70 Immerlinge. [Anm. der Red.: Ja, Sie lesen richtig. Der unerhört hohe Preis wurde wegen der zahlreichen Abbildungen äußerst knapp kalkuliert. Eigentlich sollten Sie noch mehr dafür zahlen, da Sie ja nur auf die „besonderen" Bilder scharf sind!]

3) Die viggoländische Ostküste
Die Ostküste Viggolands weist lange Sandstrände auf, die sanft vom friedlichen viggoländischen Ostmeer umspült werden. Der feine vielfarbige Sand ist bestens zum Spielen und Bauen geeignet, und die zahlreichen seichten Buchten bieten sichere Möglichkeiten für kleine Döpfe, das Meer zu erkunden. Hier finden sich auch die reizvollen Muschelschalen und Schneckengehäuse, die gerne gesammelt und zu Schmuckstücken und Zierobjekten verarbeitet werden.
Die viggoländische Ostküste bietet ideale Badestrände, die den schönsten Mittelmeerküsten in Nichts nachstehen. Da Algenplage, Ölpest und Umweltverschmutzung in Viggoland nicht vorkommen, gehören sie zu den saubersten Stränden des ganzen Internets.
Die zwischen den Buchten liegenden langen einsameren Sandstrände eignen sich besonders gut zum Erleben des Sonnenaufgangs. Hier sollen besonders sensible meditierende Döpfe auch imstande sein, den König in SEINER Inkarnation als Sonnengott zu erblicken.

Pflanzen- und Tierwelt

Auch die Pflanzenwelt ist sehr ausgeprägt, ein Lieblingsplatz der Döpfe ist zum Beispiel eine riesige alte Weide, die auf einer großen Lichtung im Traumwald steht. Unter ihr kann man sich wunderbar verkriechen, träumen oder lesen. Für leicht elbisch angehauchte Döpfe ist es ebenso ein Vergnügen in Buchen, Eichen oder Eschen herumzutollen und sich in luftiger Höhe ein gemütliches Plätzchen zu suchen.
Die Wiesen sind im Frühling übersät mit Schneeglöckchen und Krokussen, später mit Narzissen. Im Sommer blühen dort alle bekannten Blumensorten. Vor allem Gänse- und Butterblümchen, Glockenblumen und Margeriten kommen häufig vor. Auch im Herbst kann sich die Blumenpracht sehen lassen. Sogar in den milden Wintern gibt es noch blühende Blümchen, die das Auge erfreuen.
Die Nationalblume Viggolands ist die Viggonie. Sie wächst an Sträuchern oder kleinen Bäumen mit immergrünem Laub. Die viggoländische Viggonie ist eine Blume, die oberflächliche Ähnlichkeit zu locker gefüllten Kamelien aufweisen mag, aber im Gegensatz zu diesen einen ausgeprägten Duft aufweist. Die Wildform ist in den Wäldern Viggolands anzutreffen und steht unter strengem Schutz des Königs. Ihr besonderer betörender Duft ist fast zu allen Jahreszeiten wahrzunehmen und lässt sich nur mit wunderbar und köstlich umschreiben. Es darf verraten werden, dass sie angeblich nach IHM duftet. Da unser König sich aber nicht zu Schnüffelproben herablässt, können wir diese Ansicht hier weder bestätigen noch widerlegen.

Eifrigen Viggoländerinnen ist es gelungen, Gartenformen der wilden Viggonie zu züchten. Dabei sind alle möglichen Farben (von weiß über grün bis dunkel) und angenehmen Düfte vertreten. Um den Rahmen der Studie nicht zu sprengen, wollen wir nur einige Beispiele erwähnen.
So stammen eine mehrfarbige Viggonie mit dem Duft englischer Rosen von Züchterin Chezromy
und eine goldgelbe Viggonie mit Maiglöckchenduft von Züchterin Sonntag. Der Züchterin Athelas Dopfus (ein weit verbreiteter Familienname in Viggoland) gelang es, eine fliederfarbene Viggonie mit dem Duft grüner Äpfel zu züchten. Die Züchterinnen Jackomo und Klein schufen eine purpurne Viggonie mit Zimtduft und eine blaue Viggonie mit Veilchenduft.

So wie jedes Land mit intakter Umwelt weist auch Viggoland eine reichhaltige Tierwelt auf. Hier gibt es allerdings nur Tiere, die den Bewohnern nicht gefährlich werden. Selbst der im Traumgebirge beheimatete viggoländische Bär ist ein friedlicher und gut gelaunter Kleinbär, der mehr Ähnlichkeiten mit Teddybären als Braunbären hat.
Döpfe sind sehr tierlieb. Deshalb mangelt es an ihnen auch in Viggoland nicht an Tieren. Wenn man still auf einer Wiese sitzt, hört man ringsherum Geräusche, die die Tiere verursachen. Es gibt sehr viele Vogelarten, große und kleine, manche sind sogar so zahm, dass sie sich streicheln lassen. Sie werden einfach von der ruhigen Art der Bewohner angezogen. Genauso verhält es sich auch mit den anderen Tieren, sogar sehr scheue Tiere finden in Viggoland Unterschlupf.
Das Nationaltier unseres Landes ist das dem König heilige Chamäleon. Es kann – so wie der Herrscher selbst – je nach Bedarf seine Farbe wechseln. Nach unbestätigten Gerüchten ist es sogar zum Gestaltwandel fähig. Ein umstrittenes Foto zeigt ein Viggoland-Chamäleon während des Gestaltwandels.

Wie in jedem schönen Land, dürfen auch in Viggoland die wundervollsten aller Geschöpfe nicht fehlen: die Pferde.
Es gibt hier eine fantastische, frei lebende Herde. Ihr Weideland liegt geschützt im Traumtal. Es ist eine wahre Idylle, und die Tiere führen dort ein völlig unbeschwertes Leben.
Nur ab und zu geschehen merkwürdige Dinge. Wenn man es genau beobachtet, sieht man manchmal inmitten der Herde ein paar weibliche Wesen, die bei der Herde das besondere Viggogefühl suchen. Wer kann es ihnen verdenken. Sie bekommen dann einen seltsam verklärten seligen Gesichtsausdruck und murmeln Worte wie: Brego, Hidalgo und Viggo. Da Pferde von Natur aus friedliche Wesen sind, lassen sie sich davon gar nicht aus der Ruhe bringen.
Manchmal kommen die seltsamen Besucherinnen auch nur, um sich ins Grüne zu setzen und die Herde zu beobachten. Sie malen sich dann aus, wie toll es sein muss, mit einem Pferd am Strand zu reiten, durchs seichte Wasser zu galoppieren. Dieses Glücksgefühl... So losgelöst von allem, das muss Freiheit sein. Nichts von alledem ahnend, genießt die Herde ihr friedliches Dasein.

Der Hund ist ein sehr wichtiges Tier der Döpfe, denn er beschützt, begleitet und unterhält sie. Fast jeder Dopf hat einen Hund. Besonders gut eignen sich kleine, mittelgroße oder große Hunde. Der Vierbeiner ist neben den anderen Döpfen das Wichtigste im Leben eines Dopfes. Mit ihm kann der Dopf den ganzen Tag verbringen. Am liebsten durchstreifen Dopf und Hund die schönen Wälder von Viggoland. Dabei hilft der Hund dem Dopf nicht die Orientierung zu verlieren, denn die schönen Wälder können einen Dopf so faszinieren, dass sie oft nicht mehr weiß, wo sie genau ist.
Die typischen Viggoland-Hunde unterscheiden sich in vielen Dingen von den normalen Hunden. Viggoland-Hunde wissen sofort nach der Geburt, was falsch und was richtig ist. Sie erkennen auch gleich ihren Dopf. Wenn ein Dopf vor ihren Viggobildern sitzt und träumt, legt sich der Viggoland-Hund gleich neben sie.
Die Nahrung der Viggoland-Hunde besteht nur aus Futter, das in Viggoland hergestellt wird. Die Hunde erkennen den Unterschied zwischen normalem Hundefutter (was Viggoland-Hunden nicht schmeckt) und Viggoland-Hundefutter sofort.
Viggoland-Hunde holen jeden Morgen die Viggoland-Post. Sie bringen sie dem Dopf ans Bett und wecken sie sanft. Auf ihren Hund kann sich ein Dopf immer verlassen.
Viggoland-Hunde werden im Durchschnitt älter als normale Hunde. Gründe dafür sind zum Beispiel: die Nahrung, die Pflege und das Umfeld.
Wenn eine Viggoland-Hündin Welpen bekommen hat, werden manche Welpen an andere Döpfe verschenkt. Viggoland-Hündinnen bekommen pro Jahr im Durchschnitt 4 - 5 Welpen. Wird ein Welpe verschenkt, dauert es etwas, bis der Welpe sich an den neuen Dopf gewöhnt hat. Sehr ratsam ist es, wenn man mehrere Viggoland-Hunde hat.
Ähnliches gilt natürlich auch für die viggoländische Katze, jedoch neigt sie eher zu eigenen Ausflügen und Spaziergängen. Nur wenige besonders treue Exemplare begleiten Döpfe auf kurzen Ausflügen, etwa in den Garten. Dafür leisten sie den Döpfen gerne beim Lesen und Schmachten Gesellschaft, da sich kuschelige Döpfe als Katzen-Ruheplätze besonders gut eignen.
Wissenschaftler der VMU arbeiten derzeit an einer Studie, die beweisen soll, dass Viggoland-Katzen besonders laut schnurren, wenn sie SEINE Stimme hören. Autoschnurr-Experimente, wo die Katze beim Anblick eines Viggo-Bildes spontan zu schnurren beginnt, sind im Gange.

Der viggoländische Wellensittich ist ebenfalls ein beliebtes Haustier der Döpfe. Allerdings begleitet der Wellensittich seinen Dopf nur ungern beim Durchstreifen der Wälder. Er ist ein sehr häusliches Tier und erfreut den Dopf gerne mit munterem Zwitschern und Gesang.
In einer Spezialschule lernen junge Wellensittiche bei fleißigem Training unter anderem verzückte „Viggo-oooooh-Viggo"-Rufe. Eine konzertante Aufführung der Viggo-Kantate von Athelas Dopfus durch einen 24-stimmigen Wellensittichchor wird derzeit einstudiert. Sie soll eine der Hauptattraktionen bei der Geburtstagsfeier des Königs in Viggostadt sein.

Die Bewohner von Viggoland

Die Bewohner von Viggoland werden Döpfe genannt. Zum Wesen der Döpfe verweisen wir auf die bekannte Döpfe-Studie! [Anm. der Red.: Sie ist natürlich auch vergriffen, aber eine kurze Zusammenfassung findet sich auf der Webseite VM-Forever im Fanbereich unter FunStuff.]
Die um Hallowe’en 2004 spontan aus den Döpfen mutierte Viggohexe ist als kurzfristige Dopf-Mutation anzusehen. Sie mag möglicherweise in geheimen Hexenkränzchen noch vorkommen, ist aber im Rahmen dieser Studie als Altdopf zu betrachten.
Ein zukünftiges Vorkommen anderer Dopf-Mutationen ist nicht auszuschließen. So wie alle Zauberwesen und der König selbst sind Döpfe ihrem Wesen nach höchst veränderlich.
Zugang zur Außenwelt gibt es. Ab und zu schneit ein Dopf in spe herein, viele bleiben auch für immer. Nach einem Ausflug in das normale Chaos kann es eine Erholung sein, zurück in das Viggoland zu kommen und mit Gleichgesinnten zu schwärmen. Kontaktfreudig sind Döpfe immer.
Fremde Kulturen finden sie sehr interessant, und ihre Vertreter sind immer willkommen. Döpfe sind im Allgemeinen sehr wissbegierig. Sie können nie genug Leute, Sprachen etc. kennenlernen und vertreiben sich ansonsten auch gerne die Zeit mit Rätsellösen.
Döpfe sind sehr tierlieb. [Anm. der Red.: Siehe auch bei Tierwelt!]

Es wimmelt nur so von Hunden, Katzen, Wellensittichen und Pferden in allen Rassen und Größen. Sie sind sehr verschmust und über die Schmuseeinheiten, die die Döpfe so großzügig verteilen, sehr erfreut. Für Außenstehende sieht es oft so aus, als könnten die Döpfe auf einer geheimen Ebene mit ihren geliebten Tieren kommunizieren. Ob das wirklich der Fall ist, bleibt allerdings ein Geheimnis.
Döpfe sind sehr musikalische Wesen, sie versuchen gerne, ihrem Idol nachzueifern. Und so gibt es nichts Schöneres für sie, als gemütlich beisammen zu sitzen und zu singen. Man kann nicht alles perfekt, und so ist das Ritual selber und nicht das Ergebnis das schöne oder entscheidende. Auch Instrumente spielt der ein oder andere Dopf. Ein Traum von vielen ist es, eine gemeinsame Platte mit Schwärmschwüren zu produzieren.
Ihre Freizeitgestaltung besteht wie gesagt aus Schwärmen, Musik, Dichten und Schreiben, aber auch Sport wird hochgeschätzt. Da beim Schmachten schnell mal etwas angesetzt wird (Döpfe sind die geborenen Naschkatzen) wird dieses eifrig abtrainiert, egal ob durch Wandern, Reiten, Tanzen oder Volleyball spielen.

Wirtschaft

Die Wirtschaft in Viggoland ist vor allem geprägt durch die Herstellung von Mate, Toffee, Schokolade, Haustierfutter und Blusen.
Die Montanindustrie spielt nur eine unwesentliche Rolle. In den Minen des Traumgebirges werden Edelsteine, Edelmetalle und Kohle, sowie östlich von Südstadt im Tagbau Eisenerz gewonnen.
Edelsteine und Edelmetalle werden vorwiegend zu Schmuckanhängern gestaltet. Selbstverständlich trägt auch unser König gerne Anhänger „Made in Viggoland".

Das Eisenerz wird in Schmieden zu Schwertern und Dolchen für Waldläufer-Döpfe verarbeitet. Sämtliche Waffen werden jedoch ausschließlich für Schaukämpfe verwendet. Mehr Bedeutung hat die Herstellung von Werkzeugen.
In den nördlichen Regionen werden die immergrünen Mate-Teesträucher (eigentlich Bäume aus der Familie der Stechpalmengewächse) für die Mate-Produktion und Zuckerrüben für die Toffee-Herstellung angebaut. Die grünen Hänge haben sich zu einem berühmten Touristenziel entwickelt. In Nordstadt befinden sich die Veredlungsmühlen, wo der Mate hergestellt und für Handel und Export aufbereitet wird. Hier liegt auch das letzte Tabakfeld des Landes, das jedoch aufgelassen werden wird, sobald der König sich doch noch entschließt, das Rauchen aufzugeben.

Die besonders fleißigen Farmdöpfe des Landesinneren, in der fruchtbaren Ebene um Viggostadt, züchten Kühe, deren Milch für die Herstellung von Schokolade und Toffees unersetzlich ist.
Außerdem wird das Leder von friedlich an Altersschwäche verstorbenen Kühen, Schweinen, Schafen und Ziegen zu Stiefeln und Waldläufer-Kostümen verarbeitet.
Bei Viggostadt liegen auch die Schokolade- und Toffee-Fabriken.
Entlang der Flüsse, vor allem am Vigguin, befinden sich Wassermühlen und Papierfabriken, wo der Rohstoff für die Druckereien umweltschonend hergestellt wird, so dass Viggos Bücher stets pünktlich und in ausreichender Menge nachgedruckt werden können.
Ebenfalls im Landesinneren befinden sich großzügige Baumwollfelder. Die Baumwolle ist von feinster Qualität und wird von den dort ansässigen Döpfen zu Blusen verarbeitet, die später an Döpfe verkauft werden. Gerüchte, dass Döpfe bereits Lagerhallen mieten mussten, weil sie immer wieder Blusen kauften, in der Hoffnung, endlich vom Blusenhändler (einer weiteren Inkarnation des Königs) beraten zu werden, konnten bisher nicht bestätigt werden. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Döpfe die überflüssigen Blusen bei Ebay weiterverkaufen.

Religion

Kurz soll noch auf die Religion von Viggoland eingegangen werden. Es sind selbstverständlich alle irdischen und außerirdischen Religionen erlaubt, solange die Forderungen der viggoländischen Staatsreligion erfüllt werden.
Da alle Bewohner unseres Landes IHN verehren und IHN anschmachten, wurde der Dopfismus zur allgemein gültigen Staatsreligion erklärt, und ER (in allen SEINEN Inkarnationen) wird somit von allen als auf Erden wandelnder Gott angesehen, egal woran man sonst noch glaubt.

Für strenggläubige Döpfe sind folgende spirituelle Übungen vorgeschrieben:
1) Stille Morgenandacht vor einem Viggo-Bild
Morgengebet: Wie schön, dass ich IHN sehen kann.
Mit Viggo fängt der Tag gut an!
2) Mittägliche Meditation
Mittagsgebet: Möge ER mein Essen segnen
und möge ich IHM bald begegnen.
3) Stillinnige Anrufung vor dem ins Bettchen Hüpfen
Nachtgebet: Müde bin ich, geh zur Ruh.
Viggo, schick den Traum dazu.

Aus dem Dopfismus stammt auch folgendes Viggonachtslied:
(Melodie aus dem 16. Jahrhundert, Text: Athelas Dopfus)
Es ist ein Ross entsprungen
Aus einem Stalle zart
Wie uns die Alten sungen
Es war von Bregos Art.
Und hat ER’s gut geheißen
Hat’s gewärmt im kalten Winter
Wohl zu der Mitternacht.

Das Lied hat noch 26 Strophen, in denen ER und SEINE Liebe zu Pferden gerühmt wird, doch können wird die jetzt nicht alle hier anführen. Wir verweisen auf die leider vergriffene Broschüre von Athelas Dopfus „Sing mit dem King!", in der alle gängigen Viggolieder und Hymnen mit Noten und Text zu finden sind. [Anm. der Red.: Eine Neuauflage befindet sich in Vorbereitung.]

Sehenswürdigkeiten

1) Der Königspalast
Der viggoländische Königspalast befindet sich meistens in oder um Viggostadt oder sonstwo in Viggoland oder im viggoländischen Ostmeer. Er wird ständig auf-, ab-, an- und umgebaut, da er den wechselnden Bedürfnissen des Königs dienen muss.
Als besondere touristische Hilfe bieten wir dem geneigten Leser um nur 50 Nixlinge den „Führer zur Auffindung des viggoländischen Königspalasts und durch denselbigen" von Nefer Katzowski, 44. umgearbeitete Auflage, Viggostadt 2005, an. [Anm. der Red.: Auch die 44.Auflage ist bereits vergriffen! Red. musste sogar ihr eigenes Exemplar einer Touristin schenken, die Probleme beim Auffinden des derzeitigen Palastes hatte. Die 45.Auflage befindet sich in Vorbereitung, sobald wir wissen, wo der Palast im nächsten Jahr sein wird.]
Durch das unstete Wandler- und Wanderdasein wechseln auch die Stile und Baumaterialien, die den Königspalast zu einem einmaligen Bauwerk unseres schönen Landes machen.
Im Schnitt wechselte der Königspalast früher etwa zweimal pro Jahr Standort und Aussehen. In letzter Zeit ist er ein wenig stetiger geworden, was manche Döpfe gerne auf eine altersbedingte größere Sesshaftigkeit des Königs zurückführen möchten. Die Zukunft wird zeigen, was an dieser Hypothese dran ist.
In jüngster Vergangenheit war der Königspalast sogar drei Jahre lang ein wahres Prachtgebäude, das eines Herrschers mehr als würdig war. Viele Döpfe schwärmen immer noch von dem monumentalen Thronsaal in gondorianischem Stil mit dem (leeren) Königsthron und dem schlichten Sessel der Hüterin. Mit Erlaubnis der Obersten Harmonistin dürfen wir hier unseren Lesern dieses ergreifende Bild aus dem Jahr 2003 bieten.

Leider musste dieser großartige Palast auf Wunsch des Königs abgerissen und im Vorjahr zu einem kombinierten Lakota-Indianer- und arabischen Beduinen-Zelt umgebaut werden. Statt dem Thron sollte dem König ein einfacher roter Seidenpolster als Sitzgelegenheit dienen, der von mehreren Döpfen prächtig bestickt worden war und jetzt einen Ehrenplatz im Museum gefunden hat.
Momentan sieht der Königspalast aus wie ein nettes ländliches Einfamilienhaus, wie es etwa im mittleren Westen der USA als Behausung von Besitzern kleiner Restaurants vorkommen mag. Für einen Umbau im nächsten Jahr zur historischen spanischen Schänke mit mehreren Hinterausgängen und Weinkeller liegen bereits die Pläne vor.

2) Die königliche Bibliothek von Viggoland
In Viggostadt gibt es eine große Bibliothek. Dort ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch SEINE Werke sind reichlich vorhanden.
Es gibt eine große gemütliche Leseecke, in der alle Döpfe in Ruhe lesen, quatschen und über IHN schwärmen können. An den Wänden hängen Bilder von IHM, auch solche, die von IHM selbst gemalt oder fotografiert wurden, außerdem eingerahmte Lieblingsgedichte von IHM.
An Verpflegung mangelt es auch nicht, egal ob die Vorlieben der Döpfe nun aus Schokolade, Chips, Matetee oder Kaffee bestehen.

3) Die Viggo Mortensen-Universität
Die in der Hauptstadt Viggostadt ansässige Viggo Mortensen-Universität (kurz: VMU) gehört zu den wohl bedeutendsten wie auch interessantesten Attraktionen unseres Landes. Alle klugen Köpfe des Viggolandes haben hier einmal so wunderbare Fächer wie Viggomanistik, Dopfkunde, Poesie oder auch einfach nur SEINE Werke studiert, denn es ist gleichzeitig auch die einzige Universität des Landes. Geleitet wird sie von der hochwohlgeborenen Professorin und Obersten Harmonistin Dunja G. Sonntag.

4) Das Viggonationalkundemuseum
Das Viggonationalkundemuseum wurde im Jahr 2003 gegründet und kann sich über Besuchermangel nicht beklagen.
Nur drei Kilobytes südlich von Viggostadt in Fürimmer gelegen, bietet die ländliche Umgebung nicht nur eine wunderbare Atmosphäre für die Besucher, sondern auch eine Fundgrube an Ausstellungsstücken. Das Museum darf sich rühmen, nicht nur eine „alte Schrottsammlung" zu sein, sondern eine wahrhaft grandiose Auswahl an Fundstücken zu beherbergen.
Alle gefundenen Artefakte aus den Viggomanischen Südhöhlen werden hierher gebracht, nachdem sie von unserem Forscherteam genau begutachtet und untersucht wurden.
Zu den besonders wertvollen Funden gehören etwa die in den Viggomanischen Südhöhlen gefundene Kähne der Urdöpfe. Diese sind trotz ihres Alters noch erstaunlich gut erhalten und werden manchmal auch an kleinere Museen ausgeliehen.

Vielbesucht ist auch die Viggo Mortensen-Ausstellung, die man gegen einen nur geringen Aufpreis ebenfalls besichtigen kann. Hier werden einige SEINER Werke ausgestellt, damit sie nicht sinnlos in irgendwelchen Tresoren gelagert werden. Es wäre ja auch zu grässlich, wenn SEINE Kunstwerke irgendwo ungesehen verstauben würden.
Ein weiterer Bestandteil des Viggonationalkundemuseums ist auch das landeskundliche Forscherzentrum des Viggolandes. Das Forscherteam, das übrigens sehr eng mit der VMU zusammenarbeitet, befasst sich nicht nur mit Fragen wie „Wer war der erste Dopf?", sondern auch mit Dingen wie der Wandlung von Döpfen, etwa zu Viggos Hexen. Außerdem ist es momentan sehr mit der genauen Untersuchung der Viggomanischen Südhöhlen beschäftigt. Frei nach dem Motto „Ein Dopf gibt niemals auf" arbeiten hier alle Forscher ehrenamtlich.

5) Der Gasthof für den König
Der Gasthof für den König ist eine wunderbar angelegte Pension inmitten des Viggolandes, unweit von Südstadt. Sie wurde nach dem Vorbild des „Gasthofs zu Katz und Maus" in Liebkirchen am Traumsee erbaut. [Anm. der Red.: Ein Führer zu diesem Gasthof befindet sich auf der Webseite VM-Forever im Fanbereich unter FunStuff.]
Hier befinden sich auch die ausgedehnten hochmodernen königlichen Stallungen, die wegen ihrer von König und Döpfen hochgeschätzten Bewohner nicht dem unsteten Wanderdasein des Königspalastes unterworfen sein durften.
Unsere Karte zeigt die Lage des Königspalastes in den letzten 20 Jahren.

Der viggoländische Gasthof wurde extra für IHN und SEINE Freunde angelegt, damit ER nach einem langen Tag in Viggoland auch außerhalb des Palastes (wo auch immer der momentan sein sollte) eine Unterkunft finden kann.
Lesen Sie mehr zum königlichen Gasthof auch im Hotelführer „To Huus en Viggoland" (Ausgabe Plattdeutsch, herausgegeben von Athelas Dopfus im Viggoland-Verlag, 125 Seiten, 35 Nixlinge/Stück). [Anm. der Red.: Leider inzwischen auch vergriffen! Die letzten Exemplare wurden uns eben aus der Hand gerissen.]

ENDE

 


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